Langzeitfolgen von Hämoriden

Es ist ja nichts Neues, dass Hämoriden und sämtliche andere Probleme, die mit dem Analbereich in Verbindung stehen, in der Gesellschaft verpönt sind, und man dementsprechend nicht gerne darüber spricht. Das Resultat ist, dass diese Leiden oft über einen längeren Zeitraum umhergetragen werden, ohne behandelt zu werden. Gerade im Fall von Hämorrhoiden ist diese Gefahr gegeben, da in den früheren Stadien die Probleme noch nicht so gravierend sind.

In diesem Artikel soll auf die Langzeitfolgen aufmerksam gemacht werden, die bei einer solchen Ignoranz der körperlichen Gesundheit zutage treten können.

Oftmals ziehen sich solcher Beschwerden in der Afterregion über Jahre hinweg. Die Reaktion vieler Leute ist dann abzuwarten. Falls sich der Zustand nicht verschlimmert, denken viele, dass sie mit Problemen wie leichtem Jucken, Nässen oder Brennen in der Analregion ohne weiteres leben können, um sich dadurch die vermeintliche Peinlichkeit zu ersparen, offen ihre Analprobleme zu besprechen.

Die Hämorrhoiden entwickeln sich jedoch weiter, wenn keine Behandlung stattfindet. Irgendwann treten sie dann nach Außen. Meist befinden sie sich nun im dritten der vier Stadien. Eine häufige Folge ist dann eine verminderte Schließfähigkeit des Afters.

In Verbindung mit Hämorrhoiden treten dann auch vermehrt Analthrombosen auf. Diese werden fälschlicherweise oft mit äußeren Hämoriden verwechselt. Das ist nicht der Fall, jedoch bedingen Hämorrhoiden die Entstehung solch unangenehmer Blutgerinnsel. Diese sind dann wirklich ein Alarmsignal. Meist führen sowieso die Beschwerden nun dazu, doch einen Arzt zu konsultieren.