Was kann ich aktiv gegen Hämoriden tun

Oftmals treten Hämoriden ganz plötzlich auf. Speziell Leute im hohen Alter sind von dieser Problematik betroffen. Beim Stuhlgang verspüren sie Schmerzen, die sich mit Blutungen verbinden und nicht mehr verschwinden.
Auch Radfahrer oder schwangere Frauen sind gefährdete Gruppen.
Hämoriden gänzlich loszuwerden ist keine Angelegenheit, die sich von heute auf morgen bewerkstelligen lässt. Die gute Nachricht is jedoch, dass man auch ohne operativen Eingriff gute Chancen hat, die lästige Erkrankung im analen Bereich loszuwerden. Dazu verweise ich in erster Linie auf den vorhergegangenen Beitrag über die Drei Schritt Methode gegen Hämoriden.
Wenn man einmal Hämorrhoiden hat, dann hängt es in erster Linie vom dem Stadium ab, wie man am besten gegen sie vorgeht.

Einige Tipps, die sofort und in jedem Stadium angewandt werden können, sind folgende:

1.) Beim Stuhlgang sollte man sich nicht auf die Toilette setzen. Das Sitzen, in Kombination mit dem Druck, den man im Darmbereich ausübt, verstärkt die Hämoriden.

2.) Sitzen generell hat negative Effekte bei Hämorrhoiden. Natürlich lässt es sich nicht gänzlich vermeiden, jedoch sind liegende und stehende Positionen vorzuziehen.

3.) Säurehaltiges Essen sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Zu säurehaltigen Lebensmitteln zählen Fleisch, Milch und generell Tierprodukte. Basische Lebensmittel wie Bananen oder Pilze sind eher angeraten. Eine erweiterte Liste basischer Lebensmittel ist hier zu finden.

4.) Sport und Bewegung sind generell sinnvoll. Allerdings sollten Sportarten wie Radfahren oder auch Reiten vermieden werden, da diese einen großen Druck auf das Gesäß ausüben und dadurch das Wachstum der Hämoriden eher unterstützen.

Diese Tipps sind sicherlich nicht der der Weisheit letzter Schluss, jedoch kann die Befolgung dieser Regeln schon zu einer wesentlichen Linderung der Probleme führen.

Dauerhaft mit Hämoriden leben

Hämoriden gelten als eine verschwiegene Krankheit. Aus gewissen Gründen ist dies auch vollkommen verständlich. Die wenigsten Leute reden gerne über ihre Probleme im Bereich des Afters. Falls man das Hämorrhoidalleiden jedoch langfristig ignoriert, kann es sehr unangenehme Folgen haben. Grundsätzlich unterscheidet man ja 4 Stadien. Das erste und das zweite sind noch relativ unbedenklich, während man im dritten oder vierten bereits mit großen Problemen zu kämpfen hat. Logischerweise entwickeln sich meist schon schmerzhfte Hämorrhoiden im ersten oder zweiten Grad weiter, falls sie unbehandelt bleiben. Am Anfang bleiben die Gefäßknoten, welche dabei anschwellen, im Darm. Bei einer Weiterentwicklung der Krankheit treten sie nach außen. Dementsprechend spricht man hier oft von Hämorrhoiden am After. Viele Menschen vermeiden es selbst dann zum Arzt zu gehen und sich die Krampfadern im Analbereich behandeln zu lassen. Das ist jedoch, wie bei so ziemlich jeder anderen Krankheit auch, eine der unweisesten Entscheidungen die man treffen kann. Unbehandelte Hämorrhoiden können dramatische Folgen haben. Einige Leute frgen immer wieder was passiert, wenn sie die Hämorrhoiden gar nicht bemerken. Das ist jedoch unwahrscheinlich, wenn man auf die Signale des Körpers hört, da die Schmerzen gar nicht zu übersehen sind.

Hier sind nur einige Beispiele der Folgen aufgeführt, die aus Nichtbehandlung resultieren können, welche jeden Mnschen, der an Hämorrhoiden leidet, von dem Gedanken abbringen sollte, nichts dagegen zu unternehmen und einfach damit weiterzuleben. Es kann eine Analvenenthrombose auftreten. Diese unterscheidet sich zwar in der Erscheinung und auch im Bezug auf den Schmerzpegel nicht sonderlich von Hämorrhoiden im höheren Grad. Allerdings ist eine Thrombose schon wesentlich gefhrlicher was die Folgen anbelangt. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein Blutgerinnsel, welches mitten in der Vene oder Arterie auftritt. Dadurch kann der ganze Blutkreislauf behindert werden und es kommt zu lebensgefährlichen Erscheinungen wie beispielsweise einer Lungenembolie. In weiterer Folge kann es bei einer zu starken Vergrößerung der Hämorrhoidalknoten dazu kommen, dass der After nicht mehr abdichtet. Man kann sich durchaus vorstellen, was für eine Belastung das im Alltagsleben darstellt, wenn man den Stuhlgang nicht mehr kontrollieren kann. Das Tragen von Windeln oder ein operativer Eingriff zur Einrichtung eines Seitenausgangs mit Schlauch wird dann wahrscheinlich zur Notwendigkeit. Brennen oder andauerndes Jucken sind sowieso Symptome, mit denen der Hämorrhoidenpatient eigentlich so gut wie immer zu kämpfen hat.

Im weiterentwickelten Stadium beginnen die Hämoriden meist regelmäßig zu bluten. Je größer sie werden, desto schlimmer und stärker entwickeln sich auch die Blutungen. Die Kollision der Exkremente mit den Hämorrhoidalknoten führt zu starken Reibungen und kann Risse in der Haut hervorrufen. Aus denen strömt dann das Blut mitunter so stark, dass Blutarmut die Folge sein kann. Im schlimmsten Fall kann die ständige Strapazierung des Darmausganges und der damit verbundene unsaubere Auswurf der Exkremente zur Entwicklung von Mastdarmkrebs führen. Darmkrebs ist die häufigste Krebsart, welche heutzutage auftritt. Meist bekommt man diese Krebserkrankung auch mit einer Operation wieder weg. Allerdings setzt das voraus, dass sie rechtzeitig bemerkt wird. Ist das nicht der Fall, kommt es wie bei den meisten anderen Krebsarten auch zur Metastasierung und damit wird der Krebs enorm gefährlich. Hämorrhoiden können in diesem Fall eine entscheidende Schlüsselrolle einehmen. Wenn man gleichzeitig an beiden Erkrankungen leidet, können die Schmerzen der Hämorrhoidalerkrankung leicht über die Symptome des Mastdarmkrebs hinwegtäuschen und diesen verschleiern. Dann entwickelt sich das Krebsgeschwür ungehindert weiter und wird damit lebensbedrohlich. Aus diesen Gründen ist es auf jeden Fall angeraten, etwas gegen Hämorrhoiden zu unternehmen, sobald man sie bemerkt. Zumal nicht mehr die unbedingte Notwendigkeit besteht, sich einer Operation zu unterziehen, fällt das gar nicht so schwer.

Die meiner Meinung nach beste und kompakteste Hämorrhoiden-Heilmethode stelle ich in folgendem Artikel über die Drei Schritt Methode gegen Hämoriden vor.

Einstellung bei Hämoriden

Die Antwort, auf die Frage, ob es möglich ist, Hämoriden durch eigenes Handeln gänzlich zu verhindern, kann man wohl eindeutig mit Ja beantworten. Viele Leute sehen sich erst dann mit der Problematik konfrontiert, wenn sie tatsächlich eine Hämoriden Behandlung benötigen. Oftmals herrscht die Auffassung vor, dass mir so etwas nicht passieren kann. Das gilt nicht nur für Hämorrhoiden, sondern generell für alle Krankheiten. Wenn dann allerdings die ersten Hämoriden Symptome auftreten, fangen auch bei weitem noch nicht alle Leute an, sich damit auseinanderzusetzen, sondern warten lieber ab, ob die Schmerzen vielleicht von selbst verschwinden. Gerade Hämoriden am After sind hier sehr stark betroffen, weil diese Thematik mit enorm viel Schamgefühl verbunden ist. Deshalb reden die wenigsten Menschen gerne darüber und die Motivation zur Verdrängung des Problems ist hier eine vergleichsweise Höhere, als in anderen Krankheitsbereichen.

Doch damit man sich gar nicht mit diesen Problemen konfrontiert sieht, ist es wohl das Beste, hier vorzubeugen. Nun gibt es natürlich auch jede Menge Menschen, die nun mit der genau entgegengesetzten Argumentation kommen. Wenn sowieso jeder zweite Erwachsene an der Erkankung leidet und möglicherweise die Hämoriden operativ entfernen  muss, dann ist es sowieso unwahrscheinlich, dass ich mich richtig davor schützen kann und es ist Glückssache, wenn ich nicht davon betroffen bin. Selbst wenn ich mich damit konfrontiert sehe, kann ich ja schnell eine Operation machen und damit ist die Sache erledigt. Diese Gleichgültigkeitshaltung kann jedoch sogar gefährlich werden. Wenn man nichts präventives tut, weil man glaut sich nicht gegen Hämoriden Symptome schützen zu können, überträgt sich diese Einstellung sehr schnell auf andere Lebensbereich wie zu Beispiel die ernährung und damit leistet man dann der Hämorrhoidenerkrankung möglicherweise einen Vorschub.

Aktiv etwas zu tun, bevor es überhaupt so weit kommt, ist daher im äußersten Grade angeraten. Es ist in dem Sinne eine Einstellungssache und der sogenannte Placebo Effekt, also dass sich eine Krankheit verbessert, nur weil man an die Wirkung glaubt, greift hier auch. Wenn sie die Überzeugung haben, nicht an Hämorrhoiden zu erkranken und ihren Lebensstil dementsprechend ausrichten, haben Sie schon einen sehr wichtigen Schritt zur Prävention gesetzt.

Patientenbericht Hämoriden

Kürzlich erhielt ich eine E- Mail von einer Dame, die die von Jan Huber entwickelte 3-Schritt Methode gegen Hämoriden getestet hatte.
Sie shickte ir einn kompletten Erfahrungsbericht und ich fragte sie daraufhin, ob ich diesen hier veröffentlichen dürfte. Sie hat es mir gestattet, allerdings wollte sie anonym bleiben. Hier ist der Bericht (ohne Begrüßungs- und Verabschiedungsfloskeln), von den ersten Hämoriden Anzeichen, bis hin zur kompletten Lösung des Problems.

Hämoriden Behandlung ohne Operation
Juckenden Hämorrhoiden sind in meiner Familie keine Neuerscheinung. Bereis mein Vater litt unter der lästigen Erscheinung und meine Hoffnung davon verschont zu bleiben, erwiesen sich dementsprechend als illusorisch.
Das erste Mal verspürte ich ds unangenehme Jucken am After als ich 26 Jahre alt war. Zu diesem Zeitpunkt war ich hochschwanger zu meinem ersten Kind. Ich hatte sofort den Verdacht auf Hämoriden, da es ja wie gesagt in unserer Familie eine durchaus gängige Erkrankung ist. Dementsprechend habe ich einen Arzt aufgesucht und ihn um Rat gefragt, was hier zu tun sei. Dieser meinte, dass solcherlei Probleme in der Schwangerschaft normal seien, weil durch die Belastung aufgrund des Baby’s im Bauch, wirke ein unnatürlich hoher Druck auf die Hämorrhoidalknoten. Die ganze Sache dürfte sich von selbst lösen, sobald die Schwangerschaft vorbei sei. Das einzige was zu empfehlen wäre, sei die gänige Ernährung bei Hämorrhoiden zu beachten. Damit könne man schon viel wettmachen. Außerdem bekam ich eine Salbe. Da ich zu jenem Zeitounkt noch relativ jung war hat sich die Thematik, nachdem mein Kind geboren war, tatsächlich von selbst erledigt. Ich war also für ca. 7 Jahre hämorrhoidenfrei.
Die zweite Geburt ist ohne derartige Komplikationen vonstatten gegangen. Wenie Jahre darauf wurde ich dann allerdings wieder mit der Problematik konfrontiert und diesmal gab es keinen Grund wie zuvor die Schwangerschaft. Anfangs war es nur ein leichtes Jucken am After, aber ich war mir durchaus im klaren, dass es sich hierbei höchstwahrscheinlich wieder um die ersten Anzeichen von Hämoriden handelte. Da sich auch mein Vater lange Zeit geziert hatte, einen Doktor aufzusuchen und relativ gut mit Kräuterbinden und Salben zurechtgekommn war, ging ich auch davon aus, dass dies vollkomen ausreichen würde. Zumal ich im Internet gelesen hatte, dass man bei Hämorrhoiden ersten Grades, worum es sich höchstwahrscheinlich bei mir handelte, gute Chancen auf natürliche Heilung hätte.
Ich schaute also darauf, mich möglichst ballaststoffreich zu ernähren und auch viel Obst und Gemüse in meinen täglichen Ernährungsplan miteinfließen zu lassen.
Allerdings musste ich nach einem halben Jahr diesen Plan auch resigniert aufgeben. Jedes Mal wenn ich auf die Toilette ging, um mein großes Geschäft zu verrichten, hatte ich Schmerzen. Außerdem befand sich auch Blut im Stuhl. Die gesunde Ernährung konnte meiner genetischen Veranlagung nichts entgegen setzen.
Dementsprechend beschloss ich also nun doch einen Arzt aufzusuchen. Meine Vermutung war natürlich richtig gewesen und die Diagnose lautete Hämorrhoiden zweiten Grades.
Ich konnte durch die vom Arzt verschriebenen Hilfsmittel auch die unmittelbaren Schmerzen eindämmen. Jedoch hatte sich das Problem bereits so weit entwickelt, dass es sich nicht mehr nur mehr um innere Hämorrhoiden handelte. Der Arzt riet mir dementsprechend zu einer Operation. da diese für mich aber nur als letzte Option in Frage gekommen wäre, verbrachte ich in den folgenden Tagen mehrere Stunden hinter dem Computer und sah mich nach Alternativen um.
Diese passende und seriöseste fand ich dann in der drei Schritt Methode von Jan Huber, auf die mich Ihre Seite aufmerksam gemacht hatte.
Das ganze Programm ist eine wahre Goldgrube für jemand der keine Hämorrhoiden Operation machen will. Besonders hilfreich fand ich die Anleitung zum richtigen Stuhlgang und wie man hierzu in die Hocke gehen muss. Auch die Ernährungstipps, sowie die empfohlenen Hausmittel zum Erstellen von Auflagen fand ich sehr hilfreich.

Das ist der Erfahrungsbreicht gewesen. ich freue mich natürlich über solche Rückmeldungen.

Verbreitung von Hämorrhoiden

Heute bringe ich ein paar Fakten zur Verbreitung der unangenehmen Erscheinung. In Industrieländern ist die Rate sehr hoch. Dagegen findet man in der 3. Welt relativ selten Leute mit hämorrhoidalen Krankheitsbildern. Das lässt sich mit Sicherheit zum Großteil auf die Ernährung zurückführen. Während der Durchschnittseuropäer oder Amerikaner seine Lebensmittel oftmals in abgepackter Form aus dem Supermarkt bezieht, kommen sie in Afrika oder Asien (zumindest in den ländlichen Gebieten) oftmals direkt aus der Natur.
Grundsätzlich sagt man, dass ungefähr die Hälfte der über 50 Jahre alten Menschen in den Industrienationen mit dieser Krankheit konfrontiert ist. Allerdings gibt es ärztliche Statistiken die besagen, dass ca. 70% aller Menschen iregendwann in ihrem Leben mit derartigen Symptomen zu kämpfen haben werden.
Sehr interessant ist, dass nur in etwa 1 Prozent der an Hämoriden erkrankten Leute auch dadurch bedingt einen Arzt aufsucht. Wenn sich die Erkrankung noch im Anfangsstadium befindet, dann besteht ja auch absolut keine Notwendigkeit dazu.
Es gibt dementsprechend einen enorm hohen Anteil an Personen, die eine Selbstdiagnose stellen beziehungsweise die Krankheit selbst behandeln.
Eine wichtige Komponente hierbei ist auch da Schamgefühl. Hämorrhoiden sind ja auch als die verschwiegene Krankheit bekannt, weil kein Mensch gerne darüber spricht, schon gar nicht, wenn er oder sie selbst darunter leidet.
Nach Krebs und Herzinfarkt wird das Hämorrhoidenleiden als drittwichtigste Zivilisationskrankheit eingestuft.
In Deutschland beispielsweise sind es in jedem Jahr fast 4 Millionen Fälle. Die Statistiken variieren hier aber sehr stark, weil man eben aufgrund der geringen Anzahl der Patienten die einen Arzt aufsuchen, keine genauen Erfassungen anstellen kann.