Was sind Hämoriden

Wenn jemand heutzutage von Hämoriden spricht, so meint er zumeist die Beschwerden, welche dadurch verursacht werden.

Streng medizinisch gesehen handelt es sich dabei aber um Blutgefäße, welche zum vollständigen Verschluss des Afters dienen. Manchmal rufen diese Hämoriden Symptome hervor, die sehr unangenehm sind.

Diese Probleme treten auf, wenn sich diese Gefäße vergrößern. Oftmals sind die Hämorrhoiden dann entzündet, was die Sache natürlich nicht verbessert.

Grundsätzlich sind für den Verschluß des Afters der Schließmuskel und ein Schwellkörper verantwortlich. Aufgrund der starken Durchblutung schwillt dieser Körper oftmals an.

Beim verrichten des Geschäfts auf der Toilette, löst ein Reflex die Öffnung des Afters aus.

Wenn der Schwellkörper dann stark angeschwollen ist, kommt es zu starken Reibungen mit dem Stuhl. Das kann dann zu Entzündung führen.

Wenn Sie dann auf der Toilette ordentlich drücken, kommt es zur Bildung von sogenannten  Hämorrhoidalknoten.

Normalerweise hat ein Mensch drei solcher Schwellkörper. Wenn sich diese nun vergrößern, kommt es meist zu einem Leiden, welches wir als innere Hämorrhoiden bezeichen.

Um nun die Schmerzen zu verhindern sollte man gegen Hämoriden was tun. Meistens gehen auch die Schmerzprobleme mit anderen Symptomen einher. Typisch sind beispielsweise Blutungen beim Stuhlgang (Wenn Sie auf der Toilette sitzen und ihren Darm entleeren). Hinzu kommen dann Druckgefühl oder auch Juckreiz.

In schlimmeren Fällen kommt es sogar zu Hautausschlägen und schließlich zum Verlust der Kontrollfähigkeit über den Schließmuskel.

Nun stellt sich natürlich die Frage, was der Grund für solch ein Hämorrhoidalleiden sein kann. Streng wissenschaftlich genommen, wurde eigentlich noch gar keine genauen Ursachen festgestellt worden. Man geht jedoch davon aus, dass es sich, wie die meisten Darmleiden, auf ungesunde Ernährung zurückführen lässt.

Ausschlaggebend ist ein Mangel an Ballaststoffen. Dabei handelt es sich um Nährstoffe, die der Körper nich verdauen kann. Genau deshalb sind sie enorm wichtig. Die Ballaststoffe verbessern und beschleunigen dadurch den Stuhlgang.

Des weiteren gibt es noch einige äußerliche Faktoren, welchen ein gewisser Einfluß zugeschrieben wird. Dazu gehören langes Sitzen, oder auch ein stockgerader Gang. Diese Körperhaltungen belasten nämlich den unteren Darmbereich.

Sodann haben manche Leute die Angewohnheit, auf der Toilette stark anzupressen. Das resultiert ebenfalls in einer unnötigen Belastung der Hämoriden oder Gefäßpolster.

Hier git es ein interessantes Video zum Thema Hämorrhoiden, das erklärt, was man zur natürlichen Heilung beachten sollte.

Schlußendlich ist bei manchen Leuten aufgrund ihrer genetischen, Veranlagung eine gewisse Anfälligkeit gegeben. Es ist müßig zu sagen, dass man diesen Faktor nich beeinflußen kann.

Oftmals hält man fälschlicherweise eine Analthrombose (also ein Blutgerinnsel am Hintern) für Hämorrhoiden. Allerdings ist diese Erscheinung wesentlich harmloser.

Dabei erscheint meist neben dem Darmausgang eine bläuliche Schwellung, die durch das Blut entsteht. Meistens ist das sehr schmerzlich, aber sie verschwindet oftmals von selbst oder mit einer einfachen Therapie.

Ungefähr fünfzig Prozent aller Leute im Alter von über 50 Jahren, erkranken an Hämoriden. Bei Männer kommen sie öfter vor. Worauf sich das zurückführen lässt, ist jedoch nicht geklärt.

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